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Als ich ein Junge war
Schien alles noch so klar
Gut und schlecht, ja und nein, falsch und echt
Und die Wahrheit war rein und das Recht war gerecht
Die Welt ein Zauberbaum
Die Zukunft war ein Traum
Und das Lächeln des Clowns keine List
Erst viel später sah ich die Welt, wie sie ist
Adler sterben
Und die Ratten gedeih′n
Tausend Scherben
Und wo Freiheit war, Stein, nur Stein
Wir fliegen durch das All
Sind schneller als der Schall
Züchten Gene nach eigenem Plan
Bau'n aus Kernreaktoren unsern eig′nen Vulkan
Wir haben Sturm gesät
Unsere Segel aufgebläht
Und die Wunder des Lebens zerdacht
Aber was haben wir aus der Erde gemacht?
Adler sterben
Und die Ratten gedeih'n
Tausend Scherben
Statt Wahrhaftigkeit Schein, nur Schein
Wäre dies mein letztes Lied
Sollt es meinen Traum beschwör'n
Dass es es einmal doch noch geschieht
Dass Blinde seh′n und Taube hör′n
Adler sterben
Und die Ratten gedeih'n
Tausend Scherben (ah)
Statt Wahrhaftigkeit Schein (ah-ah-ah, ah-ah-ah)
Adler sterben
Und die Ratten gedeih′n
Tausend Scherben
Und wo Freiheit war, Stein
Adler sterben
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Writer(s): Michael Kunze, Udo Juergens Lyrics powered by www.musixmatch.com
