Auf der Suche nach mir selbst
Fand ich manches eigentlich
Dass ich mich frage, ist es wahr?
Bin das alles wirklich ich?
Wirklich ich
Ich fand den Mann, der viel zu häufig auf die andern hört
Der gegen Unrecht und Gewalt zu wenig aufbegehrt
Ich fand den Zweifler, dem der Mut oft fehlt
Und fand den Freund, der Freunde hat und Riesenspaß an dieser Welt
Ich fand den König, der bequem auf seinem Wohlstand thront
Wie auch den Bettler, der am Rande der Verzweiflung wohnt
Ich fand den Harlekin, der schallend lacht
Damit man nicht dahinterkommt, wie viel es ihm Probleme macht
Auf der Suche nach mir selbst
Fand ich manches eigentlich
Dass ich mich frage, ist es wahr?
Bin das alles wirklich ich?
Wirklich ich
Ich fand das Kind, das heute noch an Märchen glauben will
Das nach Beachtung schreit, nach Wärme, Liebe und Gefühl
Ich fand den jungen Mann, der rebelliert
Das Feuer schürt und dennoch nicht durch Wände kann und resigniert
Ich fand den Träumer, der zufrieden durch die Wolken schwebt
Und sich dabei aus Illusionen eine Grube gräbt
Ich fand den Mann, der mich seit Jahren liebt
Auch heute noch und wie es doch zu wenig zu erkennen gibt
Auf der Suche nach mir selbst
Fand ich Spuren noch und noch
Und wenn man die zusammenfügt
Wird mir klar, ich bin es doch
Writer(s): Wolfgang Hofer (de), Udo Juergens Lyrics powered by www.musixmatch.com
