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Wo sich Traum und Leben noch die Hände geben
War ich eine kleine Ewigkeit dein Mann
Zwischen Riesenrad und Oper in den engen alten Gassen
Hielt die Zeit in ihrer Eile für uns an
Und du zeigtest mir die Hofburg
Zogst mit mir durch Diskotheken
Und Cafés, die es schon hundert Jahre gibt
Und wir gingen durch den Stadtpark
So wie eins von diesen Pärchen
Die noch glauben, es genügt, wenn man sich liebt
Und so unzerstörbar wie die alten Häuser
Die in Grinzing träumen hinter wildem Wein
So schien unser Glück, doch plötzlich kam der Morgen
Und ich war allein
Und der Tag ist ohne Mitleid
Erste Straßenbahnen ziehen
Richtung Prater zu den Resten unsrer Nacht
Doch wo Lärm war ist jetzt Stille
Denn die bunten Ringelspiele
Und die Buden sind längst zugemacht
Nur ein alter Mann kehrt stumm mit seinem Besen
Unser letztes Lachen müht durch die Allee
Und die jetzt nicht wissen, wo sie hingehören
Sind einsamer denn je
Endlich steigt mein Flugzeug höher
Und verständnisvolle Wolken
Decken Stephansdom und Kärntner Straße zu
Und in einem dieser Häuser
Die da immer kleiner werden
Schläfst im Kissen der Erinnerung jetzt du
Ja selbst wenn mir tausend Jahre Leben bleiben
Und ich hätt′ jedes Wort der Welt parat
Ich könnte die Gefühle nie beschreiben
Für dich und diese Stadt
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Writer(s): Wolfgang Hofer (de), Udo Juergens Lyrics powered by www.musixmatch.com
