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Dreiundzwanzig Dohlen fliegen durch die Nacht
Du wirkst ganz durcheinander, was haben sie bloß gemacht?
Du blickst in dunklen Himmel und siehst die Schwärme zieh′n
Die dich nicht nur beherrschen, sondern auch fern bedieh'n
Ein leichter Schritt nach vorn fällt dir schon sehr, sehr schwer
Du siehst nur noch in dir ein verschwommenes Bildermeer
Durch die dreiundzwanzig Dohlen siehst du die Welt ganz verschoben
Mach dich schnell davon, denn die Bedrohung kommt von oben
Alle Vögel sind schon da
Sie fliegen hoch, ganz hoch
Alle Vögel sind schon da
Es sind nur dreiundzwanzig Dohlen, doch du witterst Gefahr
Dreiundzwanzig Dohlen, böse und gerecht
Durch sie wird von Wabow das Gesetz vollstreckt
Schatten der Umgebung stellen dir nun nach
Du kannst sie nicht erkennen, wird es je wieder Tag?
Nebel, Wölfe, Würmer, alles ist die Wabe
Du trägst nun deine Träume mit ihnen zu Grabe
Vielleicht geht es dann weiter, vielleicht aber auch nicht
Zumindest siehst du einmal dein eigenes Gesicht
Alle Vögel sind schon da
Sie fliegen hoch, ganz hoch
Alle Vögel sind schon da
Es sind nur ein paar Vögel, doch du denkst an die Zahl
Dreiundzwanzig Dohlen fliegen ganz weit hoch
Sie spähen auf den Boden und warten auf dein′n Tod
Sie tun nur ganz friedlich auf dem Hochspannungsmast
Das Gift in ihren Blicken nimmt dir jegliche Kraft
Oh, du fühlst dich unwohl, woran liegt das bloß?
Der Kopf wird schwer und oh, der Schmerz ist groß
Sie tun dir nichts Böses, doch die Angst ist sehr präsent
Da läufst du schnell nach Hause, weil du nichts andres kennst
Alle Vögel sind schon da
Sie fliegen hoch, ganz hoch
Alle Vögel sind schon da
Es sind nur dreiundzwanzig Dohlen, doch du witterst Gefahr
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Writer(s): Sebastian Hackert, Philipp Gruetering, Sebastian Duerre Lyrics powered by www.musixmatch.com
