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"Niemand kann deine Schönheit bewundern"
, Sprach der Teufel zu Gott in der Höh
"Und ich hab mich selbst an die Wand
Gemalt, auch das kann niemand sehen
Wozu diese ewige Finsternis? Entschuldige
Du Gott, ich verstehe das nicht"
"Du hast recht", rief der Herr zum
Teufel und er sprach: "Es werde Licht"

"Gut", sprach der Teufel zum Herrn, "du hast Tag und Nacht geschaffen
Doch wenn es Tag ist, wo wirst du spielen?
Wenn es Nacht ist, wo wirst du schlafen?"
"Du hast recht", rief der liebe Gott
"Du weißt, der Herr baut nie auf Sand"
Und er nahm sich sogleich den Himmel und setzte ihn instand

"Gut gemacht", sprach der Teufel, "du wohnst jetzt, wie sich′s gehört
Nur der Ausblick, den du hast, der ist deiner noch nicht wert"
"Ja, bunte Blumen sollen blühen auf der Erde
Ich will Farben sehen", rief der Herr
Und er schuf auch die grünen Wälder und er schuf das blaue Meer

"Sei gepriesen", rief der Teufel, "du hast ein Wunder vollbracht
Du hast die Erde da unten schöner als deinen eigenen Himmel gemacht"
"Schöner als den eigenen Himmel?", das hörte der Herr nicht gerne
Und er schmückt ihn schnell mit Juwelen
Das waren Sonne, Mond und Sterne

"Welch eine Pracht", jubilierte der Teufel, "Psalmen sollen erklingen
Doch das Problem ist, edler Herr, es ist niemand da, sie zu singen"
"Dann müssen Sänger her", rief Gott, "
Die zu mir schnattern, miauen, tirilieren
Die zu mir bellen, die zu mir röhren", und der Herr schuf die Tiere

"Geliebter Herr", schleimte der Teufel
"Fünf Wunder hast du vollbracht
Aber fehlt nicht noch ein Wesen, nach deinem Ebenbild gemacht?"
"Das macht ihr selbst", sprach Gott, "ich bin müde, ich will schlafen"
Und so hat am sechsten Tag der Teufel den Menschen erschaffen

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