Traducir a
Wenn der Augenblick sich langsam um den Zufall rankt
Und Zärtlichkeit in Stahlbeton ihr Recht verlangt
Wenn tausend Dirigierende dann nur Majore tigelieren
Im brausenden Rondell der Ignoranz
Wenn launische Lakaien in morphingetränkter Nacht
Des Morgens zarte Einsamkeit gar hämisch auslachen
Wenn Falter honigtrunken ihre Schwingen abmontieren
Ja dann, dann wird es heller, doch nicht ganz
Wenn Worte tänzeln in verschnörkelt reicher Eleganz
Sich winden um der Nichtigkeit banalen Palmiglanz
Wenn Wortmagie sich in der Elfenbeinfabrik verkriecht
Ja dann, dann wird es heller, doch nicht ganz
Wenn lüsterner Satyr versonnen seine Zähne bleckt
Und kahl vor Gram die Obrigkeit sich ihre Wunden leckt
Wenn kaiserliche Unzucht keifet um den Ablassbeisch
Im plüschernen Exil der Nostalgie
Und wenn der Weltschmerz sich in seinem eignen Spiegelbild verdingt
Und Rilke Doppelsaltin in der Zirkuskuppel springt
Dann lädt die Eitelkeit den Ausverkauf zum Stelldichein
Der Scharlatan stellt dem Genie ein Bein
Wenn Worte tänzeln in verschnörkelt reicher Eleganz
Sich winden um der Nichtigkeit banalen Palmiglanz
Wenn Wortmagie sich in der Elfenbeinfabrik verkriecht
Ja dann, dann wird es heller, diesmal ganz
Gott denkt in den Genies
Er träumt in den Dichtern
Und er schläft in den übrigen Menschen
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Writer(s): Schiffkowitz, Michael Millner Lyrics powered by www.musixmatch.com
